Das erste Review unseres Albums "Omnipresence" ist gerade erschienen. Das Review bei "Zephyr's Odem" findet ihr hier:

Das komplette Review findet ihr hier

 

Kopie des Reviews von der Homepage

 

Label: Self Release
VÖ: bereits erschienen
Stil: Melodic Death Metal


Im Dezember ist bereits der erste Longplayer von Impact 36 erschienen. Mit “Omnipresence” machen die Saarländer da weiter wo sie mit ihrer EP “Shift revolution” aufgehört haben. Kennzeichnend für den Sound der Jungs ist dabei die melodische Dichte gepaart mit einer feinfühligen Atmosphäre. Während der Gesang sich wie bereits auf der EP bestens bewährt in Klargesang und druckvollen Growls aufteilt, spürt man eine zielgerichtete Entwicklung des Sounds, der jetzt noch deutlich abwechslungsreicher und zugänglicher wirkt.

Der Opener “Infections” ist bestens ausgesucht, kommen die Jungs hier schnell zur Sache und zeigen perfekte Übergänge bis hin zum Refrain, gehüllt in einem melodisch glänzenden Gewand. Der Klargesang klingt dabei angenehm harmonisch während die Growls perfekt abgestimmt mit einer angenehmen Härte aufwarten können. Für die Growls auf dem Album war noch Daniel Zimmer zuständig, der auf eigenen Wunsch die Band aber im Oktober bereits verlassen hat und durch Juls Børg im Dezember ersetzt wurde.

Besonderes Augenmerk habe ich bei dem ersten Longplayer auf die Kompositionen gelegt, die mit teils spacigen Elementen wie in dem bedrückend wirkenden “The tides” oder dem wunderschön inszenierten “Paralysis” dem Geschehen eine besondere Note verleihen. Als bekennender Muse Fan bin ich gerne bereit mich experimentellen Klängen hinzugeben, sofern sie dem Gesamtwerk dienlich sind. Und eines kann ich euch versprechen, Impact 36 können mit Effekten und Melodien erstklassig umgehen. Überraschend erwartet uns zum Finale die großartige Ballade “Shattered lens”, die u.a. mit female Vocals zu überzeugen weiß. Trotzdem sollte man sich kein falsches Bildnis zulegen, denn bei aller Feinfühligkeit trotzen Songs wie “A paradox of conflicts” oder auch “Undertow” mit einer gesunden Portion Härte dem Geschehen.

Impact 36 verabreichen uns also mit “Omnipresence” eine muskalische Orgie. Melodic Death Metal wie ich ihn mir persönlich vorstelle und erwarte, gerne auch mal überraschend anders. Das ist Impact 36!

Bewertung: 9,5 von 10 Punkten


Tracklist:
01. Infections
02. New mind geometry
03. Empire recreation
04. Heliosphere
05. Scaling reality
06. The tides
07. Undertow
08. A paradox of condlicts
09. Paralysis
10. Shattered lens